Soorten zout: welke natuurlijke zouten zijn er en waar gebruik je ze voor?
7 min Lesezeit

Salzsorten: Welche natürlichen Salze gibt es und wofür verwendet man sie?

Stefan Wateler
Stefan Wateler ist die treibende Kraft hinter GOYU. Mit langjähriger Erfahrung in der Nahrungsergänzungsmittelbranche und einem starken Fokus auf die Produktbeschaffung verfügt er über umfassende Kenntnisse der Zusammensetzung und Qualität von Produkten. Stefan stützt seine Expertise und alle auf dieser Plattform geteilten Informationen ausschließlich auf unabhängige klinische Daten und die geltenden europäischen Gesundheitsrichtlinien.
Gepubliceerd:
Aktualisiert:
Delen via

Salz wirkt einfach: weiße Kristalle, die deinem Essen mehr Geschmack verleihen. Dennoch gibt es viele verschiedene Salzsorten, jede mit eigener Herkunft, Struktur, eigenem Geschmack und Verwendungszweck. Dazu gehören Fleur de Sel, keltisches Meersalz, Himalayasalz und Totes-Meer-Salz. Manche Salzsorten sind vor allem in der Küche beliebt, während andere für Bäder, Peelings oder Wellness verwendet werden.

Aber sind natürliche Salze auch gesünder als gewöhnliches Kochsalz? Die Antwort erfordert etwas Differenzierung. Natürliches Salz kann kleine Mengen an Mineralstoffen wie Magnesium, Kalzium und Kalium enthalten. Der Hauptbestandteil der meisten essbaren Salzsorten bleibt jedoch Natriumchlorid. Bei Salz kommt es vor allem darauf an, wie viel du davon verwendest.

In diesem Artikel erfährst du, welche Salzsorten es gibt, wofür du sie verwendest und wie du bewusst auswählst, ohne auf Gesundheitsversprechen oder Marketinghypes hereinzufallen.

Was ist natürliches Salz?

Natürliches Salz ist Salz, das meist weniger stark verarbeitet wird als herkömmliches raffiniertes Tafelsalz. Es kann aus Meerwasser, Salzseen oder alten Salzvorkommen im Erdinneren stammen. Durch Verdunstung, Bergbau oder traditionelle Gewinnung bleiben die Kristalle zurück.

Die Zusammensetzung variiert je nach Herkunft. Meersalz stammt aus Meerwasser, Steinsalz aus unterirdischen Salzvorkommen und Totes-Meer-Salz aus dem mineralreichen Wasser des Toten Meeres. Farbe, Struktur und Geschmack werden von Mineralstoffen, Feuchtigkeitsgehalt, Ton, Eisenpartikeln und der Art der Gewinnung beeinflusst.

Denk vor allem daran: Bei Speisesalz ist Natriumchlorid in der Regel mit Abstand der Hauptbestandteil. Die zusätzlichen Mineralstoffe sind oft nur in kleinen Mengen enthalten. Sie können Geschmack und Struktur beeinflussen, machen Salz aber nicht zu einem Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung als Mineralstoffquelle.

Sind natürliche Salzsorten gesund?

Die Suchanfrage „Welche Salzsorten sind gesund?“ taucht häufig auf. Die ehrliche Antwort: Keine Salzsorte wird dadurch gesund, dass man viel davon verwendet. Salz kann Bestandteil der Ernährung sein, aber die aufgenommene Natriummenge ist ein wichtiges Thema in der Blutdruckforschung (siehe Quellenverzeichnis).

Das bedeutet nicht, dass du Salz vollständig meiden musst. Natrium ist ein Mineralstoff, den dein Körper braucht. Bedenklich ist vor allem eine übermäßige Aufnahme, die bei modernen Ernährungsgewohnheiten häufig durch verarbeitete Produkte, Snacks, Soßen, Brot, Käse und Fertiggerichte zustande kommt.

Natürliche Salzsorten können also für Geschmack, Textur und Genuss interessant sein. Die Gesamtmenge bleibt jedoch wichtiger als Farbe oder Herkunft.

Verschiedene Salzsorten im Überblick

Es gibt viele verschiedene Salzsorten, aber über vier natürliche Varianten wird am häufigsten gesprochen: Fleur de Sel, keltisches Meersalz, Himalayasalz und Totes-Meer-Salz.

1. Fleur de Sel

Fleur de Sel bedeutet wörtlich „Salzblume“. Dieses Salz bildet sich als dünne Kristallschicht auf der Oberfläche von Salinen, oft in Küstenregionen Frankreichs. Es wird von Hand geerntet und ist für seine feine, leicht knusprige Struktur bekannt.

Fleur de Sel hat einen subtilen, milden Geschmack und wird meist nicht zum Kochen verwendet, sondern zum Verfeinern von Gerichten. Da die Kristalle langsam schmelzen, schmeckt man das Salz direkt.

Verwende Fleur de Sel für:

  • Gegrilltes Gemüse
  • Fisch
  • Fleisch
  • Salate
  • Schokolade oder Karamell
  • Eier
  • Tomaten und Avocado

Fleur de Sel ist vor allem ein Würzsalz. Es ist relativ teuer und wäre deshalb zu schade, um es im Kochwasser oder in der Suppe aufzulösen.

2. Keltisches Meersalz

Keltisches Meersalz, auch Sel gris genannt, stammt traditionell aus Salzgärten in der Bretagne. Das Salz ist oft grau und leicht feucht. Diese Farbe und Struktur entstehen durch den Kontakt mit Ton und Mineralien in den Salinen.

Keltisches Meersalz hat einen runden, weniger scharfen Geschmack als herkömmliches Tafelsalz. Durch seine feuchte Beschaffenheit löst es sich auf besondere Weise auf und eignet sich gut für langsames Garen.

Verwende keltisches Meersalz für:

  • Suppen
  • Schmorgerichte
  • Gemüse
  • Soßen
  • Brühe
  • Tägliches Kochen

Keltisches Meersalz wird oft von Menschen gewählt, die ein weniger raffiniertes Salz mit Charakter suchen. Möchtest du mehr darüber erfahren? Dann lies auch Warum keltisches Meersalz mehr als nur Salz ist

3. Himalayasalz

Himalayasalz ist für seine rosa Farbe bekannt. Es wird hauptsächlich in Pakistan abgebaut, unter anderem in der Region um das Salzbergwerk Khewra. Der rosafarbene Ton stammt von Spuren von Mineralien, darunter Eisenverbindungen.

Himalayasalz wird oft als reine und natürliche Alternative zu Tafelsalz angepriesen. Sein Geschmack ist mild und es ist als feines Salz, grobes Salz, Mühlensalz, Salzblöcke und Badesalz erhältlich.

Verwende Himalayasalz für:

  • Tägliches Kochen
  • Zum Verfeinern von Gerichten
  • Salzmühlen
  • Marinaden
  • Salzblöcke
  • Bade- und Wellnessprodukte

Himalayasalz enthält zwar geringe Mengen an Mineralien, sein Natriumgehalt ist jedoch mit dem anderer essbarer Salzsorten vergleichbar. Es ist also vor allem eine Frage des Geschmacks, der Struktur und der Optik. Möchtest du es mit keltischem Meersalz vergleichen? Dann lies Keltisches Meersalz vs. Himalayasalz

4. Totes-Meer-Salz

Totes-Meer-Salz unterscheidet sich von den meisten Küchen- und Speisesalzen. Es ist vor allem aus Kosmetik und Wellness bekannt. Totes-Meer-Salz enthält Mineralien wie Magnesium, Kalzium und Kalium und wird meist in Bädern, Peelings und Spa-Produkten verwendet.

Wichtig: Totes-Meer-Salz ist in der Regel nicht als Speisesalz gedacht. Lies immer das Etikett und verwende es nur wie angegeben zur äußerlichen Anwendung.

Totes Meer Salz wird verwendet für:

  • Bäder
  • Fußbäder
  • Peelings
  • Wellnessroutinen
  • Hautpflege

Eine Studie untersuchte Bäder in einer magnesiumreichen Lösung aus Totem-Meer-Salz und deren Auswirkungen auf den Feuchtigkeitsgehalt und die Barrierefunktion sehr trockener Haut. Auch deshalb ist diese Salzsorte in der Hautpflege und im Wellnessbereich beliebt.

Meersalz, Steinsalz und Speisesalz: Was ist der Unterschied?

Neben den bekannten Bezeichnungen ist es hilfreich, den Unterschied zwischen Meersalz, Steinsalz und Speisesalz zu verstehen.

Meersalz entsteht durch das Verdunsten von Meerwasser. Je nach Methode kann es grob, fein, trocken oder feucht sein. Keltisches Meersalz und Fleur de Sel sind Beispiele für Meersalz.

Steinsalz stammt aus unterirdischen Salzschichten. Himalayasalz ist ein bekanntes Beispiel. Es wird aus alten Lagerstätten gewonnen, die vor Millionen von Jahren entstanden sind.

Speisesalz ist meist raffiniertes Salz. Es wird gereinigt und oft mit einem Trennmittel versehen. In manchen Ländern wird dem Salz Jod zugesetzt, damit Menschen über ihre Ernährung genug Jod aufnehmen.

Der Vorteil von raffiniertem Salz ist seine gleichbleibende Zusammensetzung. Natürliche Salze punkten vor allem mit ihrem besonderen Geschmack, ihrer eigenen Textur und der minimalen Verarbeitung. Welches du wählst, hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab.

Mineralstoffe im Salz: Wie viel macht das aus?

Viele natürliche Salze werden wegen der enthaltenen Mineralstoffe geschätzt. Einige Sorten enthalten Spuren von Magnesium, Kalzium, Kalium, Eisen oder Zink. Die Mengen sind im Vergleich zu anderen Lebensmitteln jedoch meist gering.

Eine Analyse verschiedener Gourmetsalze zeigte, dass sich die Mineralstoffzusammensetzung je nach Salzsorte unterscheidet, Natriumchlorid aber weiterhin den größten Anteil ausmacht. Du müsstest unverantwortlich viel Salz essen, um es als wichtigste Mineralstoffquelle zu nutzen. Das ist wegen der Natriumaufnahme nicht empfehlenswert.

Verwende natürliche Salze also vor allem wegen ihres Geschmacks und ihrer Struktur. Für Mineralstoffe solltest du eher auf Lebensmittel wie Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Vollkornprodukte, Milchprodukte oder Fisch zurückgreifen.

Worauf solltest du beim Salzkauf achten?

Wenn du verschiedene Salzsorten ausprobieren möchtest, wähle sie nach ihrem Verwendungszweck aus.

Achte darauf:

  • Ist das Salz zum Verzehr oder nur für Bad und Haut bestimmt?
  • Ist es fein, grob, feucht oder knusprig?
  • Eignet es sich zum Kochen oder vor allem zum Verfeinern?
  • Enthält es Jod?
  • Sind Zusatzstoffe wie Trennmittel enthalten?
  • Wie passt die Verwendung in deinen täglichen Speiseplan?

Zum täglichen Kochen eignet sich ein Salz, das sich gut dosieren lässt. Zum Verfeinern kann ein Würzsalz wie Fleur de Sel einen Mehrwert bieten, da du durch den intensiven Geschmack möglicherweise weniger davon brauchst. Für Wellness wählst du ein Salz, das speziell als Badesalz oder für die Hautpflege hergestellt wurde.

Möchtest du natürliche Salze vergleichen oder herausfinden, welche Variante zu deiner Routine passt? Dann sieh dir die GOYU-Salzkollektion an. Suchst du gezielt keltisches Meersalz, dann schau unter Keltisches Meersalz kaufen.

Wie verwendest du Salz bewusster?

Bewusster Salzkonsum bedeutet nicht nur, eine bestimmte Salzsorte auszuwählen. Es geht vor allem darum, Aromen geschickt aufzubauen.

Praktische Tipps:

  • Sorge mit Kräutern, Gewürzen, Knoblauch, Zwiebeln und Zitrone für einen vollmundigen Geschmack
  • Gib das Salz erst ganz zum Schluss hinzu, um seine Wirkung zu verstärken
  • Probiere dein Gericht, bevor du zusätzliches Salz hinzufügst
  • Verwende grobes oder knuspriges Salz als geschmacklichen Akzent
  • Achte auf verarbeitete Produkte mit hohem Salzgehalt
  • Wähle bei Bedarf jodiertes Salz

So genießt du den Geschmack und achtest bewusst auf deine Natriumaufnahme.

Fazit

Es gibt viele Salzsorten, doch die beliebtesten natürlichen Varianten sind Fleur de Sel, keltisches Meersalz, Himalayasalz und Salz aus dem Toten Meer. Fleur de Sel eignet sich ideal zum Verfeinern, keltisches Meersalz passt gut zum täglichen Kochen, Himalayasalz wird für seinen milden Geschmack und seine Farbe geschätzt und Salz aus dem Toten Meer ist im Wellness- und Pflegebereich sehr beliebt.

Natürliche Salze können eine weniger stark verarbeitete Alternative sein und Spuren von Mineralien enthalten, doch entscheidend ist vor allem die insgesamt verwendete Menge.

Wähle Salz daher bewusst aus: nach Geschmack, Struktur und passender Verwendung. Verwende es als Würzmittel im Rahmen einer abwechslungsreichen Ernährung.

FAQ

Welche Salzsorten gibt es?

Zu den bekannten Salzsorten gehören Fleur de Sel, keltisches Meersalz, Himalayasalz, Salz aus dem Toten Meer, Meersalz, Steinsalz und raffiniertes Speisesalz. Sie unterscheiden sich in Herkunft, Struktur, Geschmack und Verwendung.

Welche Salzsorten sind eine gute Wahl?

Verwende Salz grundsätzlich in Maßen. Natürliche Salze können geringe Mengen an Mineralien enthalten, doch Natrium bleibt ihr Hauptbestandteil.

Was ist der Unterschied zwischen keltischem Meersalz und Himalayasalz?

Keltisches Meersalz stammt aus französischen Salzgärten und ist oft grau und feucht. Himalayasalz stammt aus Salzminen und hat durch Spuren von Mineralien seine charakteristische Farbe. Beide bestehen größtenteils aus Natriumchlorid.

Kann man Salz aus dem Toten Meer essen?

Salz aus dem Toten Meer ist in der Regel für Bäder, Peelings und Wellness gedacht, nicht zum Verzehr. Lies immer das Etikett, um zu erfahren, wie das Produkt richtig verwendet wird.

Quellenverzeichnis

Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken. Ernährungsempfehlungen und die Verwendung von Salzprodukten ersetzen keine medizinische Beratung. Wende dich bei Fragen zu deiner Gesundheit immer an eine Fachkraft.